Tipps & Tricks für Angler

Du bist neu in der Angelei? Weißt nicht was es zu beachten gibt und in welches Fettnäpfchen du treten könntest? Hier findest du nützliche Ratschläge.

Natürlich gibt es auch in diesem Hobby, wie in jedem Bereich des Lebens einige unangenehme Gesellen und schwarze Schafe. Man kann aber zum Glück sagen, dass der überwiegende Teil der Petrijünger ein sympatischer und hilfsbereiter Haufen ist. Vielleicht wird es ein Weilchen dauern bis man sich bei Gesprächen über verschiedene Knoten, Köder und Verhaltensweisen einmischen kann, aber man wird schnell lernen und bald wird es dir ganz normal vorkommen.

Verhaltensregeln für Angler

Tipp: Einen erfolgreichen Angeltag wünscht man mit Petri Heil und man antwortet mit Petri Dank. Wahlweise kann man mit Petri zu einem Fang gratulieren.

Was man wissen sollte ist, dass die Angelei in Deutschland keinen so guten Ruf genießt bzw. immer mal wieder in der Kritik steht, ähnlich wie die Jagd. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Auch hier gibt es solche und solche Angler. Fakt ist, dass viele Vereine sich für den Erhalt einer gesunden und ursprünglichen Natur einsetzen. Am Ende liegt es bei einem selbst, welche Art Angler man sein möchte.

Hinweis: Trage zum besseren Ruf der Angler bei und schütze deine Umwelt indem du deinen Müll immer mit nach Hause nimmst. Scheue dich auch nicht zuerst einmal den Müll der Anderen von deiner Angelstelle zu entfernen, sollte welcher vorhanden sein. Ebenso solltest du darauf achten möglichst waidgerecht und tierfreundlich mit den Fischen umzugehen.

Es gehört zum guten Ton und ist auch aus rechtlichen Gründen wichtig sich über die Gegebenheiten an jedem Gewässer bei dem zuständigen Verein zu informieren. Sei dabei immer freundlich und respektvoll zu anderen Anglern und auch zu Anwohnern. Damit kannst du nachhaltig den Ruf der Angler in Deutschland verbessern und dafür sorgen, dass dieses schöne Hobby noch lange erhalten bleibt.

Angeln vor dem Gesetz

Tipp: Rechtlich ist es deshalb wichtig, da man meistens in Deutschland zusätzlich zu seinem Fischereischein noch eine sogenannte Gastkarte benötigt. Diese ermöglicht einem das Angeln an einem bestimmten Gewässer über einen gewissen Zeitraum. Oft sind die rechtlichen Gegebenheiten unterschiedlich. Die Schonzeiten wurden von einem Verein über das gesetzliche Maß hinaus verlängert oder ähnliches. Darüber sollte man sich natürlich vorher informieren. Das kannst du HIER machen.

Zu guter Letzt ist es noch wichtig zu erwähnen, dass man am Gewässer immer den Fischereischein, die Gastkarte und den Personalausweis mitzuführen hat. Außerdem muss man beachten, dass man unter keinen Umständen mit zusammengebautem und einsatzfähigem Gerät durch ein Revier gehen darf für das man KEINE Gastkarte besitzt.

Wichtig: Das hier war keine Rechtsberatung, sondern beruht ausschließlich auf meinem eigenen Wissen und meinen Erfahrungen.

Der perfekte Angelurlaub? – So wird euer Ausflug ein Erfolg!

Schwedischer See bei Sonnenuntergang
Schwedischer See bei Sonnenuntergang

Ein flacher Sandstrand und sanfte Dünung bei angenehmen 22 Grad und im Hintergrund eine exotische Landschaft. Oder doch lieber die rauen Berge und Fjorde des Nordens, wo es Wind und Wetter zu trotzen gilt?

Für jeden Angler sieht der perfekte Angelurlaub anders aus. Doch trotz dieser Unterschiede träumt jeder Angler davon, wenigstens einmal, die Friedlichkeit unseres Hobbys mit den Aufregungen, die ein so ein Ausflug in ein fremdes Land mit sich bringt, zu verbinden. Denn so schön unser Hobby auch ist, so spannend ist es auch mal etwas Neues zu entdecken und neue Herausforderungen zu meistern. Für die Einen geht es darum neue oder größere Fische zu fangen oder dem neuen Revier seine Geheimnisse zu entlocken und für Andere darum, neben dem Angeln, neue Kulturen kennen zulernen und neue Freunde zu finden. Denn Angeln verbindet.

Sei es, wie es sei. Egal, welche Motive einen dazu bewegen in einem fremden Land einen Angelurlaub zu unternehmen. Und egal, wohin einen dieser Urlaub führt. Es gibt bestimmte Punkte, die es zu beachten gilt, wenn man möchte, dass der geplante Angelurlaub ein voller Erfolg wird.

Ich hoffe, dass die folgenden Schritte dir dabei helfen werden.

1. Das Reiseziel

Die erste Entscheidung, die man Treffen muss, wenn man einen Urlaub für Angler plant, unterscheidet sich nicht im mindesten zu einem normalen Urlaub. Sie lautet: „Wohin soll es gehen?“

Natürlich gibt es so viele Optionen, dass man erstmal völlig erschlagen ist. Spanien, Schweden, Norwegen, Kanada, Argentinien, Frankreich oder Holland, um nur einige zu nennen. Und dann stellt sich die Frage, wohin innerhalb dieser Länder?

Doch meiner Erfahrung nach hat man sofort ein Bild im Kopf, welche Präferenzen man hat, wenn man das Wort Angelurlaub hört. Also frag dich einmal, was dir dabei als erstes einfällt!

Na? Ein Land im Sinn? Sehr gut.

Jetzt gibt es zwei Optionen. Entweder du planst deine Reise selber. Du überlegst dir, wohin du möchtest. Suchst dir Pensionen und Zeltplätze raus. Recherchierst zu rechtlichen Gegebenheiten etc. Oder du kontaktierst einen Reiseveranstalter. Das ist ganz allein deine Entscheidung, ich bin allerdings inzwischen dazu übergegangen Einsteigern in den Angelurlaub eine geplante Reise zu empfehlen. Dafür gibt es einen einfachen Grund. Anfänger vergessen IMMER etwas. Das ist ganz normal. Es fehlt einfach die Routine. Später, wenn einem klar wird, was alles dazugehört kann man gerne selber seinen Urlaub organisieren. Vielen gefällt aber die Bequemlichkeit des Buchens. Meistens versorgt einen der Veranstalter mit allen Infos uns übernimmt die Planung. Für alle die einen guten Veranstalter haben sind die folgenden Schritte also nur eine Art….Kontrolle oder „nice-to-have“.

Ich empfehle euch Angelurlaubtipps.de. Der Service und die Beratung sind gut. Die Preise sind fair und sie versorgen euch mit allen nötigen Informationen.

2. Der Reisezweck

„Angeln!“, werdet Ihr jetzt denken. Natürlich ist das der Sinn eines Angelurlaubs. Ich meine, damit das drumherum. Wollt Ihr nur Angeln? Oder wollt Ihr Abends nett essen gehen? Neue Menschen kennen lernen, die vielleicht keine Angler sind? Neue Kulturen?

Überlegt euch gut, was zu euch am Besten passt. Nichts ist schlimmer als in einem Teil eines wunderschönen Landes zu sitzen, aber nicht seinem Hobby nachgehen zu können, weil einem etwas wichtiges fehlt.

Ein Beispiel: Ihr möchtet in Norwegen angeln. Aber die Geschichte der Norweger ist für euch ein Steckenpferd. Was könnte da schlimmer sein als auf den Lofoten zu sitzen auf denen man zwar wunderbar fischen kann, aber die besten norwegischen Museen befinden sich in Oslo?

Zugegeben. Das Beispiel hinkt etwas, aber ich denke es ist klar, um was es geht, oder?

3. Das Revier

Nun entscheidet euch für ein Revier. Süß- oder Salzwasser. Vom Boot oder doch lieber vom Ufer aus? Diese Entscheidung, wird die Wahl eurer Ausrüstung, die Art eures Zielfisches usw. beeinflussen.

Wichtig: Überlegt euch genau, welche klimatischen Verhältnisse in euren Zielland vorherrschen. Nichts ist schlimmer beim Angeln als die falsche Kleidung dabei zu haben! Unter Angelzubehör findest du alles, was ich zu dem Thema zusammengetragen habe, sowie meine Empfehlungen.

4. Der Zielfisch

Für die meisten von euch wird es sich dabei, um die wichtigste Frage handeln. Und viele haben bestimmt schon eine ziemlich genau Vorstellung von ihrem Zielfisch. Vielleicht hast du sogar deinen Zielort nach deinem Traumfisch ausgewählt.

Angler mit Dorsch. Gefangen im Februar 2010.
Dorsch. Gefangen im Februar 2010.

Bevor ich nun noch mehr dazu sage, möchte ich einmal eine kleine Warnung aussprechen. Nur, weil du in einem anderen Land bist, heißt das nicht, dass du deinen Taumfisch fängst! Solltest du das erste mal in einem neuen Revier sein und zwar ohne Guide oder Einheimische, dann ist es vermutlich noch viel schwerer überhaupt etwas zu fangen. Denk daran, wie lange du zuhause brauchst, um ein neues Revier zu verstehen.

Nun zum Zielfisch. Wichtig ist, dass du dich entweder auf EINEN Hauptzielfisch konzentrierst oder auf EINE Angeltechnik. Ich empfehle immer eine Angeltechnik, aber dazu komme ich gleich noch.

Wieso musst du dich so einschränken? Dafür gibt es 2 Gründe.

  1. Platzmangel. Du kannst nicht deine gesamte Ausrüstung mitschleppen.
  2. Mangelnde Kenntnisse des Reviers. Du hast nicht genug Zeit, um ständig rum zuprobieren.

5. Die richtige Angeltechnik und Ausrüstung

Wie ich bereits erwähnte empfehle ich, dass man sich in einem neuen Revier auf EINE Technik konzentrieren soll. Und zwar aus den genannten Gründen. Man hat nicht die Kenntnisse des Revieres. Man hat wenig Zeit, um es kennen zulernen und will möglichst einen Erfolg vermelden können. Außerdem kann man nicht seine ganze Ausrüstung mitnehmen. Sollte man das doch können, wird es richtig teuer!

Welche Technik empfehle ich also? Das Spinnfischen. Ja richtig. Fast alle Fischarten kannst du aktiv beangeln. Und was ist das Spinnfischen anderes als ein aktives Angeln?

Es gibt hunderte Abwandlungen des Spinnfischens. Mit diesen kann man fast jede Fischart und jedes Revier beangeln. Aktives Fischen hilft ein Revier schnell kennen zulernen. Man kann überall angeln und eine Spinnausrüstung ist platzsparend.

Es gibt natürlich Ausnahmen! Wenn man zum Beispiel nur zum Brandungsangeln weg fährt. Aber, wenn du ein neues Gebiet kennenlernen willst, dann nimm die Spinnrute in die Hand und mach viel Strecke!

Meine Empfehlungen findet Ihr unter Reiserute und Spinnrollen. Ich hoffe meine kleine Beratung war hilfreich für euch.

Ich wünsche einen schönen Urlaub. Petri Heil!

Wie baut man ein Rutentransportrohr?

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Was tun, wenn die Steckrute klemmt?

Wer seit mehreren Jahren mit einer Steckrute angelt, kennt das Problem – die einzelnen Rutenteile lassen sich nach dem Angeln kaum noch trennen. Hierfür sind kleinste Verschleißprozesse und Verformungen an den Verbindungsstellen verantwortlich. Die Oberflächen werden rau, wodurch sich die Teile nicht mehr so gut gegeneinander bewegen lassen. Hierfür gibt es ein praktisches Hausmittel. Reibe die Zapfen der Steckverbindungen einfach mit ein wenig Bienenwachs ein. Es reicht eine ganz dünne Schicht. Danach sollten sich die einzelnen Teile wieder besser ineinander schieben und trennen lassen.

Alternativ verwenden manche Angler auch Wachs, das normalerweise für Skier und Snowboards verwendet wird. Auch wird teilweise WD-40 aufgetragen, um die Leichtgängigkeit der Verbindungsstücke zu verbessern. Probiere es einfach mal aus.

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