Posenruten – Der Klassiker

Diese Art von Ruten ist speziell für das Angeln mit Posen, hauptsächlich auf Friedfisch, entwickelt worden. Das Angeln mit Pose ist wohl mit die bekannteste und traditionellste Art der Angelei. Der Klassiker sozusagen. Die drei bekanntesten Arten sind:

Die ursprünglichste Art des Angelns. Fischen mit der Posenrute.
  • Stippruten sind zwar komplex in der Konstruktion, lassen sich aber einfach handhaben und sind damit auch für Einsteiger geeignet. Für das klassische Stippen wird „einfach“ eine Schnur mit Haken in der Länge der Rute an den Ring an der Spitze der Rute gebunden. Und schon kann es losgehen.
  • Bologneseruten sind verwandt mit den Stippruten. Mit der Bologneserute kann manauch größere Fische bändigen. Dafür besitzen sie Schnurlaufringe und einen Rollenhaltern zum Befestigung der Angelrolle, sodass beim Haken großer Fische Schnur freigegeben werden kann.
  • Matchruten wurden für das Wettfischen konzipiert. Daher sind sie sehr leicht und sehr flexibel sein. Die Flexibilität ist für die gleichmäßige Lastverteilung beim Anhieb und im Drill zuständig. Das ermöglicht das Angeln mit besonders feinen Schnüren , was wiederum die Effektivität der Ausbeute steigert. Idealerweise haben Matchruten eine Spitzenaktion und sind zwischen 3,6 m und 4,6 m lang.

Ich persönlich fische am liebsten mit Matchruten, da ich sie am vielfältigsten einsetzen kann. Ich habe im folgenden, aber auch meine Empfehlung für Bologneseruten und Stippruten aufgeführt. Aber am Ende bleibt es jedem selbst überlassen für welche Posenrute er sich entscheidet. Probiert es einfach aus. Die Erfahrung wird sicherlich Spaß machen!

DAM Carbon Pocket-Pole*
Rutenart: Stipprute
Länge: 4 m
Gewicht: 119 g
Teile: 12
Transportlänge: 40 cm
Wurfgewicht: /
EVO Bolognese Master Power Bolo*
Rutenart: Bolo-Rute
Länge: 7 m
Gewicht: 441 g
Teile: 7
Transportlänge: 1,27 m
Wurfgewicht: 5-25g
Cormoran Distance Match*
Rutenart: Matchrute
Länge: 3,60 m
Gewicht: 190 g
Teile: 3
Transportlänge: 1,27 m
Wurfgewicht: 5-25 g

Feststehende und durchlaufende Posen

Posen werden zunächst grob nach feststehenden und durchlaufenden Posen unterschieden.

Feststehende Posen werden an die Hauptschnur gefädelt und dann nach Wunsch verschoben. Sie können allerdings nur für Tiefen eingesetzt werden, die nicht größer als die Angelrute sind, da andernfalls nicht ausgeworfen werden kann. An die Hauptschnur wird an das Ende ein der Größe des Zielfisches entsprechender Wirbel geknotet. In diesen Wirbel wird dann ein Vorfach mit Haken geklinkt.

Die Posenringe ermöglichen eine zuverlässige Fixierung des Posenkörpers an der Angelschnur. Zugleich ist es möglich, die Pose jederzeit zu verschieben und dadurch die Tiefe zu ändern, in welcher der Köder angeboten wird.

Die kleinen Gummiringe gelten jedoch als empfindlich. Die ständige Einwirkung von Wasser und Sonnenlicht haben ihre Folgen: Die Ringe werden spröde und reißen im Lauf der Zeit ab. Ohne passenden Ring ist eine Pose nicht mehr zu gebrauchen.

Für tiefere Gewässer wird eine durchlaufende Pose verwendet. Dazu wird auf die Hauptschnur zunächst ein Gummi- oder Fadenstopper aufgezogen. Danach folgen Pose, Gummiperle, Wirbel und Haken wie oben beschrieben.
Durch den Stopper kann man nun die gewünschte Tiefe einstellen. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass der Stopper problemlos durch die Rutenringe gleitet und mit auf die Spule aufgerollt werden kann. Die benannte Gummiperle verhindert das Verklemmen des Wirbels+Knoten im Posenröhrchen.

Tiefe ausloten beim Posenangeln

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