Pilkruten – Darauf muss man achten!

Pilkruten zeichnen sich durch ein sehr steifes Rückrat aus. Daraus resultiert meist ein hohes Wurfgewicht. Die beiden Eigenschaften sind sehr wichtig für eine gute Pilkrute. Dabei muss man aber darauf achten, dass sie nicht die Sensitivität verliert. Mit einem steifen Stock kann man nicht gut drillen!

Pilkruten sind deshalb so schwer und kurz, da sie für das Meeresangeln vom Boot oder Kutter konzipiert wurden. Längere Ruten wären zu unhandlich. Und mit leichteren Ruten kommt man nicht tief genug, um den Zielfisch (z.B. Dorsch oder Heilbutt) zu erreichen.

Vergleich der besten Pilkruten

Daiwa Ninja Boat Interline*
Länge: 2,40 m
Gewicht: 310 g
Wurfgewicht: 100-300 g
Transportlänge: 1,29 m
Teile: 2
Ringe: Interline Beringung
Anmerkung: Preis/Leistung top
WFT Sea Lord LTC*
Länge: 2,60 m
Gewicht: 300 g
Wurfgewicht: 50-150 g
Transportlänge: 0,59 m
Teile: 5
Ringe: SIC
Anmerkung: Hier etwas leichter. Auch mit höherem Wurfgewicht erhältlich. Einsteigerempfehlung.

Grundlegende Eigenschaften einer Pilkrute

Die häufigste Methode, die beim Angeln in Norwegen zum Einsatz kommt, ist das Pilken. Selbst an allen Fjord-Küsten kann man in Norwegen eine Angelausrüstung mieten und damit sehr erfolgreich angeln. Diese besteht meist aus einer Pilkrute bestückt mit einer Rolle, Schnur und dem Pilker und sieht meistens für die verwöhnten Augen eines mitteleuropäischen Anglers nicht sehr vielversprechend aus. Doch weit gefehlt! Selbst vom Ufer kann man in Norwegen oft sehr erfolgreich pilken.

Pilken in Norwegen
Pilken in Norwegen

Doch so leicht das Gerät zum Pilken auch sein mag, so anstrengend ist auch die Technik selbst. Um einen 70 bis 200 Gramm schweren Bleiköder richtig zu führen, verlangt nicht nur nach viel Geschick sondern auch nach viel Ausdauer und Durchhaltevermögen. Doch auf was muss man, denn nun beim Kauf einer Pilkrute achten?

Stark, schnell und leicht – Die Eigenschaften einer guten Pilkrute

Die wichtigsten Eigenschaften, die eine gute Pilkrute aufweisen muss, sind schnell zusammengefasst: stabiles Rückgrat, starke Schnellkraft und leichte Bauweise. Zum Dorchangeln in Norwegen zum Beispiel sollte die Rute folgende Werte haben: 2,6 Meter Länge, 300 Gramm Gewicht, 70 bis 150 Gramm Wurfgewicht. Weiterhin sollte die Rute ein starkes (und ich meine wirklich starkes) Rückrat aufweisen. Diese Eigenschaft ist sollte mit einer Spitzenaktion kombiniert sein.

Das starke Rückgrat ist ein Absolutes muss! Das liegt ganz einfach daran, dass beim Pilken oft in großen Tiefen gefischt wird. Dazu werden schwere Köder benötigt. Sollte nun noch ein kapitaler Fisch anbeißen, muss die Rute enorme Belastungen aushalten. Qualitative Pilkruten beugen dabei einem möglichen Rutenbruch vor. Dieser würde nicht nur zum Fischverlust, sondern auch zu Verletzungen führen. Die Spitzenaktion ist wichtig, um den Köder selbst in großer Tiefe noch gezielt führen zu können.

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