Spinnrollen im Vergleich

Die Spinnrolle ist meist eine kleine leichte Rolle, da es beim Spinnfischen darum geht den Köder immer in Bewegung zu halten. Dafür kann man Stationär- und Multirollen nutzen. Da man beim Spinnfischen sehr dynamisch fischt, müssen die Rollen eine leichte und kleine Bauform haben. Trotzdem müssen sie stark genug sein, um auch große starke Raubfische bändigen zu können.

Spro Red Arc*
Gewicht: 265-310 g
Übersetzung: 5,1:1
Schnurkapazität: 0,24mm/100m - 0,30mm/150m
Bremskraft: 4-8 kg
Bremse: Frontbremse
Kugellager: 6+1 Edelstahl
Rollentyp: Stationärrolle
Größe: 1000, 2000, 3000, 4000
Anmerkung: Ich selbst nutze die 3000 zum Spinnfischen.
Daiwa Ninja 3000 A*
Gewicht: 310g g
Übersetzung: 4,7:1
Schnurkapazität: 0.28mm/220m
Bremskraft: 5 kg
Bremse: Frontbremse
Kugellager: 4
Rollentyp: Stationärrolle
Größe: 3000
Anmerkung: Preis/Leistung gut
Quantum Smoke S3 LH 101 HPT*
Gewicht: 196 g
Übersetzung: 7,3:1
Schnurkapazität: 138m/0,25mm
Bremskraft: 11 kg
Bremse: /
Kugellager: 11
Rollentyp: Multirolle
Größe: /
Anmerkung: Einfach nur ein Traum!

Was macht eine gute Spinnrolle aus?

Man kann jetzt natürlich Dutzende Möglichkeiten aufzählen auf welche Eigenschaften man, beim Kauf einer Spinnrolle, achten sollte. Doch letztendlich sind für mich 2 Faktoren besonders wichtig!

Die Leichtgängigkeit einer Spinnrolle

An eine Spinnrolle werden völlig andere Anforderungen gestellt als an andere Rollen. Das liegt daran, dass Spinnfischen sehr dynamisch ausgeführt wird. Daher muss eine Spinnrolle vor allem eines sein. Leichtgängig! Eine leichtgängige Spinnrolle macht das Angeln erst richtig komfortabel.

Die Qualität der Rolle hängt allerdings nur indirekt mit der Anzahl der Kugellager zusammen. Dies ist wichtig zu wissen, da einige Hersteller mit der alleinigen Anzahl werben. Die Qualität der Kugellager hat einen größeren Einfluss auf die Leichtgängigkeit als die reine Anzahl. Ein erstes Indiz ist hier das Herstellungsmaterial.

Schnurverlegung

Die Schnurverlegung muss sauber und tüdelfrei sein. Insbesondere beim Angeln mit geflochtenen Schnüren. Wenn die Schnur beim Einholen nicht ordentlich verlegt wird, ist ein Knoten in dem unpassendsten Moment vorprogrammiert. Um die Schnur anschließend zu entknoten, braucht man Zeit und Nerven. Wer sich das sparen will greift lieber zu einem qualitativem Produkt.

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