Kapselrollen für Anfänger und Könner

Die Kapselrolle ist eine sehr gute Rolle für Anfänger. Sie ist mit der Stationärrolle zu vergleichen. Sie ist sehr einfach zu bedienen, da die Spule von einer Kapsel umhüllt ist. Man muss vor dem Auswerfen nur einen Hebel entsichern. Der Nachteil ist jedoch, dass oft Dreck und Schmutz in die Kapsel gelangen und Rolle und Schnur schädigen.

Mitchell Turbo Spin 17*
Gewicht: 227 g
Übersetzung: 3,4:1
Kugellager: 2
Schnurkapazität: 65m/0,25mm
Schnureinzug: 47 cm
Abu Garcia ABU 506 MKII*
Gewicht: 288 g
Übersetzung: 3,9:1
Kugellager: 4
Schnurkapazität: 200m/0,22mm
Schnureinzug: 55cm

Vorteile der Kapselrolle

Wenn der Wind ungünstig steht, dann hat man Probleme mit der offenen Stationär-Rolle. Der Wind kann die Leine hinter den Schnurfangbügel drücken, und wenn man es nicht bemerkt, verheddert sich die Schnur. Dabei kann die Leine auch reißen. Das erfordert viel Aufmerksamkeit an windigen Tagen. Das kann besonders für Anfänger schwierig sein. Die vielen neuen Eindrücke und Aufgaben können leicht überfordern.

In dieser Situation ist die Kapselrolle besser, weil die Schnur in der Kapsel vor dem Wind geschützt wird. Kapselrollen haben einen weiteren großen Vorteil: Man kann sehr schnell immer wieder den Schnurfangstift lösen, und die Leine so freigeben. Das ist sehr einfach zu handhaben und im fließenden Gewässer von Vorteil.

In folgenden Situationen setze ich gerne Kapselrollen ein:

  • Fischen mit der abtreibenden Pose (Trotting), wenn der Köder nicht genau mit der Strömungsgeschwindigkeit abtreiben muss.
  • Schnelles Fischen mit einem mittleren Waggler (eine spezielle Pose), wenn präzises Werfen nicht nötig ist.
  • Werfen ohne dass die Schnur sich verheddert, wenn der Wind die Schnur von einer normalen Stationärrolle wegpustet.

Wie hilfreich fandest du diesen Beitrag?

Klicke um deine Bewertung abzugeben.