Archiv der Kategorie: Angelruten

Pilkruten – Darauf muss man achten!

Pilkruten zeichnen sich durch ein sehr steifes Rückrat aus. Daraus resultiert meist ein hohes Wurfgewicht. Die beiden Eigenschaften sind sehr wichtig für eine gute Pilkrute. Dabei muss man aber darauf achten, dass sie nicht die Sensitivität verliert. Mit einem steifen Stock kann man nicht gut drillen!

Pilkruten sind deshalb so schwer und kurz, da sie für das Meeresangeln vom Boot oder Kutter konzipiert wurden. Längere Ruten wären zu unhandlich. Und mit leichteren Ruten kommt man nicht tief genug, um den Zielfisch (z.B. Dorsch oder Heilbutt) zu erreichen.

Vergleich der besten Pilkruten

Daiwa Ninja Boat Interline*
Länge: 2,40 m
Gewicht: 310 g
Wurfgewicht: 100-300 g
Transportlänge: 1,29 m
Teile: 2
Ringe: Interline Beringung
Anmerkung: Preis/Leistung top
WFT Sea Lord LTC*
Länge: 2,60 m
Gewicht: 300 g
Wurfgewicht: 50-150 g
Transportlänge: 0,59 m
Teile: 5
Ringe: SIC
Anmerkung: Hier etwas leichter. Auch mit höherem Wurfgewicht erhältlich. Einsteigerempfehlung.

Grundlegende Eigenschaften einer Pilkrute

Die häufigste Methode, die beim Angeln in Norwegen zum Einsatz kommt, ist das Pilken. Selbst an allen Fjord-Küsten kann man in Norwegen eine Angelausrüstung mieten und damit sehr erfolgreich angeln. Diese besteht meist aus einer Pilkrute bestückt mit einer Rolle, Schnur und dem Pilker und sieht meistens für die verwöhnten Augen eines mitteleuropäischen Anglers nicht sehr vielversprechend aus. Doch weit gefehlt! Selbst vom Ufer kann man in Norwegen oft sehr erfolgreich pilken.

Pilken in Norwegen
Pilken in Norwegen

Doch so leicht das Gerät zum Pilken auch sein mag, so anstrengend ist auch die Technik selbst. Um einen 70 bis 200 Gramm schweren Bleiköder richtig zu führen, verlangt nicht nur nach viel Geschick sondern auch nach viel Ausdauer und Durchhaltevermögen. Doch auf was muss man, denn nun beim Kauf einer Pilkrute achten?

Stark, schnell und leicht – Die Eigenschaften einer guten Pilkrute

Die wichtigsten Eigenschaften, die eine gute Pilkrute aufweisen muss, sind schnell zusammengefasst: stabiles Rückgrat, starke Schnellkraft und leichte Bauweise. Zum Dorchangeln in Norwegen zum Beispiel sollte die Rute folgende Werte haben: 2,6 Meter Länge, 300 Gramm Gewicht, 70 bis 150 Gramm Wurfgewicht. Weiterhin sollte die Rute ein starkes (und ich meine wirklich starkes) Rückrat aufweisen. Diese Eigenschaft ist sollte mit einer Spitzenaktion kombiniert sein.

Das starke Rückgrat ist ein Absolutes muss! Das liegt ganz einfach daran, dass beim Pilken oft in großen Tiefen gefischt wird. Dazu werden schwere Köder benötigt. Sollte nun noch ein kapitaler Fisch anbeißen, muss die Rute enorme Belastungen aushalten. Qualitative Pilkruten beugen dabei einem möglichen Rutenbruch vor. Dieser würde nicht nur zum Fischverlust, sondern auch zu Verletzungen führen. Die Spitzenaktion ist wichtig, um den Köder selbst in großer Tiefe noch gezielt führen zu können.

Posenruten – Der Klassiker

Diese Art von Ruten ist speziell für das Angeln mit Posen, hauptsächlich auf Friedfisch, entwickelt worden. Das Angeln mit Pose ist wohl mit die bekannteste und traditionellste Art der Angelei. Der Klassiker sozusagen. Die drei bekanntesten Arten sind:

Die ursprünglichste Art des Angelns. Fischen mit der Posenrute.

  • Stippruten sind zwar komplex in der Konstruktion, lassen sich aber einfach handhaben und sind damit auch für Einsteiger geeignet. Für das klassische Stippen wird „einfach“ eine Schnur mit Haken in der Länge der Rute an den Ring an der Spitze der Rute gebunden. Und schon kann es losgehen.
  • Bologneseruten sind verwandt mit den Stippruten. Mit der Bologneserute kann manauch größere Fische bändigen. Dafür besitzen sie Schnurlaufringe und einen Rollenhaltern zum Befestigung der Angelrolle, sodass beim Haken großer Fische Schnur freigegeben werden kann.
  • Matchruten wurden für das Wettfischen konzipiert. Daher sind sie sehr leicht und sehr flexibel sein. Die Flexibilität ist für die gleichmäßige Lastverteilung beim Anhieb und im Drill zuständig. Das ermöglicht das Angeln mit besonders feinen Schnüren , was wiederum die Effektivität der Ausbeute steigert. Idealerweise haben Matchruten eine Spitzenaktion und sind zwischen 3,6 m und 4,6 m lang.

Ich persönlich fische am liebsten mit Matchruten, da ich sie am vielfältigsten einsetzen kann. Ich habe im folgenden, aber auch meine Empfehlung für Bologneseruten und Stippruten aufgeführt. Aber am Ende bleibt es jedem selbst überlassen für welche Posenrute er sich entscheidet. Probiert es einfach aus. Die Erfahrung wird sicherlich Spaß machen!

DAM Carbon Pocket-Pole*
Rutenart: Stipprute
Länge: 4 m
Gewicht: 119 g
Teile: 12
Transportlänge: 40 cm
Wurfgewicht: /
EVO Bolognese Master Power Bolo*
Rutenart: Bolo-Rute
Länge: 7 m
Gewicht: 441 g
Teile: 7
Transportlänge: 1,27 m
Wurfgewicht: 5-25g
Cormoran Distance Match*
Rutenart: Matchrute
Länge: 3,60 m
Gewicht: 190 g
Teile: 3
Transportlänge: 1,27 m
Wurfgewicht: 5-25 g

Feststehende und durchlaufende Posen

Posen werden zunächst grob nach feststehenden und durchlaufenden Posen unterschieden.

Feststehende Posen werden an die Hauptschnur gefädelt und dann nach Wunsch verschoben. Sie können allerdings nur für Tiefen eingesetzt werden, die nicht größer als die Angelrute sind, da andernfalls nicht ausgeworfen werden kann. An die Hauptschnur wird an das Ende ein der Größe des Zielfisches entsprechender Wirbel geknotet. In diesen Wirbel wird dann ein Vorfach mit Haken geklinkt.

Die Posenringe ermöglichen eine zuverlässige Fixierung des Posenkörpers an der Angelschnur. Zugleich ist es möglich, die Pose jederzeit zu verschieben und dadurch die Tiefe zu ändern, in welcher der Köder angeboten wird.

Die kleinen Gummiringe gelten jedoch als empfindlich. Die ständige Einwirkung von Wasser und Sonnenlicht haben ihre Folgen: Die Ringe werden spröde und reißen im Lauf der Zeit ab. Ohne passenden Ring ist eine Pose nicht mehr zu gebrauchen.

Für tiefere Gewässer wird eine durchlaufende Pose verwendet. Dazu wird auf die Hauptschnur zunächst ein Gummi- oder Fadenstopper aufgezogen. Danach folgen Pose, Gummiperle, Wirbel und Haken wie oben beschrieben.
Durch den Stopper kann man nun die gewünschte Tiefe einstellen. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass der Stopper problemlos durch die Rutenringe gleitet und mit auf die Spule aufgerollt werden kann. Die benannte Gummiperle verhindert das Verklemmen des Wirbels+Knoten im Posenröhrchen.

Tiefe ausloten beim Posenangeln

Fliegenruten – Welche Eigenschaften machen sie aus?

Falls du nach einer geeigneten Fliegenrute suchst, sollest Du Dir über vier entscheidende Eigenschaften im Klaren sein: die Rutenlänge, die Schnurklasse für welche die Rute ausgelegt ist, die Aktion und die Geschwindigkeit der Rute:

  • Die ideale Rutenlänge hängt hauptsächlich von der Größe des Gewässers ab, in dem Du fischen möchtest und von der Fliegenfischertechnik, die Du ausüben möchtest: zum Fliegenfischen im kleinen Wiesenbach ist eine 8 Fuß Fliegenrute völlig ausreichend, während am Tieflandfluss eine 10 Fuß Fliegenrute angebracht sein könnte, um auf die notwendige Wurfdistanz zu kommen; beim Nymphenfischen sind längere Ruten von Vorteil (ca. 10 Fuß), beim Fliegenfischen mit dem Streamer ist eine 9 Fuß Fliegenrute im Normalfall völlig ausreichend.
  • Die ideale Schnurklasse hängt einerseits davon ab, wie groß bzw. schwer die künstlichen Fliegen sind, die Du werfen möchtest und andererseits, wie weit Du werfen möchtest.
  • Man unterscheidet bei Fliegenruten in Spitzenaktion, progressive Aktion und langsame Aktion.
  • Es gibt schnelle, mittelschnelle oder langsame Fliegenruten.

Falls du dich fragst, was Geschwindigkeit und Aktion ist, kannst du das HIER nachlesen.

Eine universelle Einsteiger-Fliegenrute sollte eine 9 Fuß lange Rute für die Schnurklasse #5/6 mit schneller Geschwindigkeit und Spitzenaktion sein. Mit dieser Fliegenrute deckst Du viele Situation gut ab. Ich empfehle dir die Greys GR20*. Die Schnur muss vom Gewicht aus die Rute abgestimmt ein, dass sollte man nicht vergessen. Welche Ausrüstung ein angehender Fliegenfischer braucht seht ihr unten auf dieser Seite.

Greys GR20*
Länge: 9' (2,74 m)
Gewicht: 97 g
Schnurklasse: #6
Griff: Kork
Teile: 4
Aktion: semi parabolisch
Anmerkung: gut geeignet für Einsteiger
Hardy Fliegenrute DEMON*
Länge: 8'
Gewicht: 84 g
Schnurklasse: #4
Griff: Kork
Teile: 4
Aktion: semi parabolisch
Anmerkung: Für Fortgeschrittene empfohlen.
Sage X Spey*
Länge: 14'
Gewicht: 7 1/2 Oz
Schnurklasse: #9
Griff: Kork
Teile: /
Aktion: /
Anmerkung: Diese Rute ist etwas Besonderes und sowas gönnt man sich nur einmal. Aber es lohnt sich!

 

Infos & Kaufberatung zur Brandungsrute

Brandungsrute - Einsatzgebiet Brandung
Brandungsrute – Einsatzgebiet Brandung

Brandungsangeln ist eine besondere Form des Meeresangelns, die eben in der Brandung vom Strand aus durchgeführt wird. Bei dieser Form des Angelns muss die Rute enorme Belastungen aushalten, deshalb muss man beim Kauf einer Brandungsrute einige wichtige Details beachten. Beim Brandungsangeln wird meistens mit sehr schweren Gewichten ausgeworfen. Die Rute muss also robust und belastbar sein.

Anders als normalerweise müssen wir beim Brandungsangeln weite Entfernungen von gut 100 m überwinden können, wenn die Fische nicht in Ufernähe stehen. Daher nutzen wir Weitwurfruten für diese Form des Angels. Diese haben in die Regel eine Länge zwischen 3,60 m und 4,50 m.

Um für diese Art des Angels gerüstet zu sein braucht eine gute Brandungsrute eine sensible Spitze. Sie sollte aber nicht zu sensible sein, um bei starkem Wind und hohen Wellen noch Bisse erkennen zu können. Die Aktion muss zum einen möglichst weiten Wurf ermöglichen und zum anderen den Drill kampfstarker Fische sicher aushalten können. Ideal dafür ist eine sogenannte semi parabolische oder mittlere Aktion der Rute. Auch die Beringung der Rute muss für weite Würfe ausgelegt sein. So sind Weitwurfringe immer etwas größer als normale Modelle. Dadurch bieten sie der Schnur weniger Widerstand beim Auswurf und bremsen diese nur geringfügig ab.

In der folgenden Tabelle findet ihr meine Empfehlungen zum Kauf einer Brandungsrute:

Daiwa Rute Windcast Surf*
Länge: 4,20 m
Gewicht: 535 g
Teile: 3
Transportlänge: 1,47 m
Wurfgewicht: 100-200 g
Ringe: 8
Anmerkung: Favorit des Autors
Shimano Vengeance Surf*
Länge: 4,20 m
Gewicht: 577 g
Teile: 3
Transportlänge: 1,57 m
Wurfgewicht: 150 g
Ringe: 6
Anmerkung: Preis/Leistung top
DAM Steelpower Red G2 Surf*
Länge: 3,90 m
Gewicht: 554 g
Teile: 3
Transportlänge: /
Wurfgewicht: 100-250 g
Ringe: 5
Anmerkung: Schnäppchen

Brandungsangeln mit dem Profi – Tipps & Tricks

Karpfenruten – Vergleich, Beratung & Kauftipps

Karpfenruten sind zum Grundangeln auf Karpfen entwickelt worden. Karpfenruten sind meistens 2 – teilig und zwischen 3,50 m und 3,90 m lang. Das besondere an Karpfenruten ist, dass sie zumeist kein angegebenes Wurfgewicht besitzen. Meist sind sie nur mit einer Testkurve versehen. Diese wird in englischen Pfund (lb) gemessen. Meist liegen die Testkurven von Karpfenruten zwischen 1 1/2 und 3 1/2 lb. Gute Karpfenruten können enorm teuer sein. Ich habe versucht für euch meine Favoriten aus allen Preiskategorien zusammenzustellen.

2 Stk. Daiwa Phantom Carp II 2300*
Länge:3,60 m
Gewicht: 350 g
Testkurve: 3 lbs
Griff: EVA
Ringe: Titanium Oxyd Doppelstegberingung
Anmerkung: Für den Einsteiger. Ein absolutes Schnäppchen.
Preis/Leistung in Ordnung.
Inklusive DAM Stirnlampe.
Fox Torque Rod*
Länge: 3,60 m
Gewicht: 320 g
Testkurve: 2,75 lbs
Griff: EVA
Ringe: schwarze Fox Slik Ringe
Anmerkung: Preis/Leistung: Spitzenklasse
 
 
Rod Hutchinson Dream Maker*
Länge: 3,90 m
Gewicht: 315 g
Testkurve: 3 lbs
Griff: EVA
Ringe: Titanium
Anmerkung: Mit das Beste was man bekommen kann. Kostet aber auch entsprechend.
 
 

Wurfgewicht aus Testkurve von „lbs“ in „Gramm“ umrechnen

Ihr wollt wissen, was euer Wurfgewicht in Gramm ausgedrückt ist?

Der Karpfen als faszinierender Zielfisch!

Mit Hilfe dieses Rechners könnt Ihr das ungefähre Wurfgewicht einer Rute zu bestimmen, bei der nur die Testkurve in lbs (amerikanischen Pfund 1lb = 454g) angegeben ist. Die Umrechnung basiert auf folgender Formel:

(Testkurve in lbs x 453.592) : 16 = maximales Wurfgewicht

Zieht vom maximalen Wurfgewicht ungefähr 20% ab. Das ist als Anhaltspunkt völlig ausreichend. So genau nehmen es die Rutenhersteller da nicht. Jede Karpfenrute weißt ein andere Wurfverhalten auf.

Reiseruten – Die idealen Begleiter. Auch Zuhause?!

Zum Thema Reiseruten gibt es sehr viel zu sagen! und auch eigentlich überhaupt nichts. Also halte ich es hier so kurz, wie möglich. Für mich muss eine gute Reiserute folgende Eigenschaften haben:

  • gut zu transportieren (kurz und leicht)
  • hohe Qualität und hohe Beratungsresistenz
  • in allen Angelgebieten einsetzbar

Für mich persönlich erfüllt die Spro Mobile Stick Spin 60* mit 2,40m diese Eigenschaften auf das Allerbeste. Man kann mit ihr eigentlich auf jeden Zielfisch angeln den man beim Spinnfischen überlisten kann. 

Eine Reiserute, mit der man keine Kompromisse eingehen muss. Die Mobile Stick ist allerdings nicht nur zum Reisen ideal, man hat sie am besten immer im Auto für spontane Angelausflüge.FISCH&FANG Ausgabe: 9/2017 Erschienen: 08/2017

Eine Spinnrute ist für mich noch immer der beste Weg ein neues Gebiet zu erkunden. Und mit der Spro Mobile Stick Spin* kann man überall angeln. Auf Reisen ebenso, wie spontan mal eben mit dem Auto am heimischen Bach.

Spro Mobile Stick Spin 60*
Länge: 2,40 m
Gewicht: 191 g
Wurfgewicht: 20-60 g
Transportlänge: 54 cm
Ringe: SIC, Anti Tangle
Griff: Kork/EVA
 

Spinnruten – Leicht oder Schwer? Vergleich & Kauftipp

Spinnruten sind wie wir vermutlich alle wissen für die aktive Wurfangelei auf Raubfische oder räuberisch lebende Friedfische gemacht. Das macht für die Wahl der Rute aber eigentlich keinen Unterschied.  Für diese Art der Angelei braucht man einen ganz bestimmten Rutentyp. Welche Voraussetzungen benötigt also eine gute Spinnrute?

Die Eigenschaften einer Spinnrute können extrem schwanken. Abhängig ist das vom Zielfisch und dem Gewässer. Die Kampfkraft des Zielfisches, die Ködergröße und die Gewässerbeschaffenheit bestimmen die Auswahl einer Spinnrute. Generell typische für eine Spinnrute ist aber die eher spitzenlastige bis semi parabolische Aktion, sowie ein kräftiges Rückrat (Blank). Spinnruten sind oft eher leicht und kurz, um weite Strecken in unwegsamen Gebiet zurücklegen zu können.

Leichte Spinnruten

Balzer Matze Koch Double Strike Barsch/Zander Rute*
Länge: 2,65 m
Gewicht: 185 g
Wurfgewicht: 8-23 g & 21-51 g
Griff: EVA/Kork
Ringe: Schlanke Titanium SIC Beringung
Zielfisch: Barsch & Zander
Anmerkung: Preis/Leistung top & meine Empfehlung
Daiwa Silver Creek Light Spin*
Länge: 2,05 m
Gewicht: 105 g
Wurfgewicht: 5-21 g
Griff: EVA/Kork
Ringe: Titanium-Oxyd Ringe
Zielfisch: Barsch, Zander & Forelle
Anmerkung: Unschlagbarer Preis
Shimano Beastmaster EX Spinning*
Länge: 2,10 m
Gewicht: 107 g
Wurfgewicht: 7-21 g
Griff: Kork/EVA
Ringe: Fuji O Einstegberingung
Zielfisch: Barsch, Zander & Forelle
Anmerkung: Preis/Leistung gut

Mittelschwere Spinnruten

Westin W3 Powercast*
Länge: 2,48 m
Gewicht: 200 g
Wurfgewicht: 20-80 g
Griff: EVA
Ringe: /
Zielfisch: Zander, Barsch & Hecht
Anmerkung: Top Spinnrute
Balzer Matze Koch Adventure IM-12 - MK Hecht*
Länge: 2,75 m
Gewicht: 180 g
Wurfgewicht: 21-57 g
Griff: EVA
Ringe: SIC
Zielfisch: Hecht
Anmerkung: etwas leichtes Wurfgewicht

Schwere Spinnruten

Westin W3 Powercast*
Länge: 2,52 m
Gewicht: 213 g
Wurfgewicht: 40-130 g
Griff: EVA mit Gummi-Kork
Ringe: /
Zielfisch: Zander, Hecht & Welse
Anmerkung: Mein Favorit
DAM Madcat Green Spin*
Länge: 2,40 m - 3,00m
Gewicht: 223 g
Wurfgewicht: 40-150 g
Griff: EVA
Ringe: /
Zielfisch: Wels & Hecht
Anmerkung: optisch ein Hingucker & sehr günstig
Daiwa Exceler Spin *
Länge: 2,70 m
Gewicht: 220 g
Wurfgewicht: 50 -100 g
Griff: Kork
Ringe: Titanium Oxyd Ringe
Zielfisch: Hecht & Zander
Anmerkung: Preis - Leistungs - Sieger

Einsteigerset zum Spinnfischen von Matze Koch

Dropshotruten

Dropshotruten werden, wie der Name schon sagt für das Dropshoten genutzt. Für alle die es nicht wissen: Das Dropshoten ist eine spezielle Methode des Spinnfischens bei der der Köder frei im Wasser schwebt und möglichst auf der Stelle im Wasser auf und ab hüpfen sollte (ein Video seht ihr unten). Durch diese besondere Art der Köderführung wird auch eine besondere Rute benötig. Zu den Merkmalen einer klassischen Dropshotrute gehört vor allem die Spitzenaktion in Kombination mit einem kräftigem Rückrat. Da die Köder samt Rig in der Regel nicht mehr als 30 g wiegen ergibt sich daraus das Wurfgewicht einer guten Dropshotrute. Eine Länge zwischen 2,10 m  und 2,70 m ist zu empfehlen. Länger sollte die Rute auf keinen Fall sein. Lange Ruten reagieren zu träge. Das erschwert die Köderführung.

Fox Rage Prism Dropshot*
Länge: 2,10 m
Gewicht: 126 g
Wurfgewicht: 5-21 g
Aktion: Spitzenaktion
Griff: EVA
Ringe: SIC
Zielfisch: Barsch & Zander
Anmerkung: Preis/Leistung - Sieger
Savage Gear Drop shot*
Länge: 2,58 m
Gewicht: 137 g
Wurfgewicht: 10-30 g
Aktion: Spitzenaktion
Griff: Kork/EVA
Ringe: CC SIC Ringe
Zielfisch: Hecht, Zander & Barsch
Anmerkung: /
Jackson Drop Shot Rute*
Länge: 2,45 m
Gewicht: 169 g
Wurfgewicht: 5-37 g
Aktion: Spitzenaktion
Griff: EVA
Ringe: SIC Longcast
Zielfisch: Hecht, Barsch & Zander
Anmerkung: teuerste Rute im Vergleich

Techniken des Dropshoten

Feederruten – Von Anfänger bis Profi

Feederruten sind Ruten mit einem härteren Blank und feinen Spitzen in meist drei verschiedenen Stärken. Der kräftige Blank wird zum Werfen der mitunter sehr schweren Futterkörbe benötigt, die feine Spitze dient der Bisserkennung. Beim Feedern wird die Montage auf Grund gelegt und die Schnur gestrafft. Beißt nun ein Fisch, so erkennt man dies durch ein Zittern oder Rucken der Spitze. Durch die auswechselbaren Spitzen kann die Rute jedem Wetter- und Gewässer angepasst werden. Man unterscheidet Light- und Heavy- Feederruten. Erstere sind für den Einsatz in Seen geeignet und haben ein geringes Wurfgewicht. Heavy-Feederruten eignen sich hauptsächlich für strömende Gewässer, da ihr Wurfgewicht höher ist. Sie besitzen ebenfalls einen stabileren Blank.

Top Feederruten in der  Übersichtstabelle

Hier ein paar Richtwerte zur Orientierung:

  • Für kleine Körbe bis 30 Gramm und  Stillgewässer, wie Seen und langsam fließende Flüsse sind Ruten mit Wurfgewicht bis 50 Gramm ausreichend
  • Für  etwas Strömung und Körbe  bis 60 gramm sind Ruten mit einem Wurfgewicht von rund 90-140 Gramm angesagt
  • Für starke Strömung  etwa am Rhein darf es ruhig die schwerste  Rute sein, die man so findet, also  um die 200  Gramm Wurfgewicht

Mittelklasse Feederruten

Daiwa Ninja Feeder*
Länge: 3,60m
Gewicht: 280 g
Wurfgewicht: 50-150g
Aktion: semi parabolisch
Griff: Kork
Wechselspitzen: 2 carbon 1 Glasfaser
Zielfisch: Allround
Anmerkung: Empfehlung des Autors
Spro Petri Feeder*
Länge: 2,70m
Gewicht: 301g
Wurfgewicht: 120g
Aktion: parabolisch
Griff: Kork/EVA
Wechselspitzen: 2 Glasfaser
Zielfisch: Allround
Anmerkung: Preis/Leistung top
Jenzi Aicas Feeder*
Länge: 3,90m
Gewicht: 288g
Wurfgewicht: 60-150g
Aktion:semi parabolisch
Griff: Kork/EVA
Wechselspitzen: 3
Zielfisch: Allround
Anmerkung: /

Feederruten für den Profi

Browning Argon Feeder*
Länge: 3,90m
Gewicht: 336g
Wurfgewicht: 50-150g
Aktion: semi parabolisch
Griff: Kork/EVA
Wechselspitzen: 3 Vollcarbon
Zielfisch: Allround
Anmerkung: Empfehlung
Sportex Rapid Feeder*
Länge: 3,60m
Gewicht: 266g
Wurfgewicht: 90-150g
Aktion: semi parabolisch
Griff: EVA/Kork
Wechselspitzen: 3 Carbon
Zielfisch: Allround
Anmerkung: Preis/Leistung gut
Balzer Michael Zammataro Edition IM-12 Masterpiece Snake Skin*
Länge: 3,90m
Gewicht: 385g
Wurfgewicht: 150g
Aktion: eher semi parabolisch
Griff: Kork
Wechselspitzen: 3 Vollcarbon
Zielfisch: Allround
Anmerkung: Absolutes Profigerät

Was man noch zum Feedern braucht!

Rutenauflagen

Beim Feedern muss die Spitze ruhig stehen, also legt man die Rute auf eine Auflage. Für stehende Gewässer empfiehlt sich eine flache und breite Auflage, auf der man die Rute seitlich versetzen kann, um die Spannung der Spitze in Minischritten zu regulieren. Am Fluss ist eine tiefere Auflage besser geeignet, aus ihr rutscht die Rute nicht so leicht heraus. Die Auflage wird auf einen Erdspeer geschraubt. An harten, steinigen Ufern lässt sich der Erdspeer nicht immer optimal platzieren, da hilft ein Dreibein.

Dreibein Rutenhalter
Dreibein Rutenhalter*

Schnüre

Falls Ihre Rolle zwei Spulen hat, füllen Sie eine mit 0,20er Schnur für stehende Gewässer und die andere mit 0,25er für die Strömung. Die Schnur zum Feedern sollte wenig Dehnung aufweisen, so werden die Bisse besser übertragen, und der Anhieb kommt gut durch. Außerdem sollte die Schnur abriebfest sein, denn sie schleift ja ständig über den Boden, Muschelbänke oder Steine. Wer häufig in Entfernungen über 30 Meter angelt, hat mit einer geflochtenen Hauptschnur* von fünf bis sechs Kilo Tragkraft. Freilich muss man der Geflochtenen eine Schlagschnur aus 0,30er Monofil vorschalten, die so lang ist, dass sich vor dem Wurf einige Umdrehungen auf der Rolle befinden. Die Schlagschnur hält dem Druck beim Werfen mit einem schweren Korb stand. Und sie ist dehnbar, gibt den notwendigen Puffer gegen die Schläge starker Fische in der Endphase des Drills.

Haken und Vorfächer

Besonders geeignet sind Haken mit mittellangem Schenkel und großem Bogen. Sie bieten auch in kleineren Ausführungen genügend Halt für einen großen Fisch. Die Hakengrößen liegen zwischen 8 für Karpfen oder Barben und 18 für scheue Rotaugen. Das Vorfach wählt man passend zum Haken: das 18er Häkchen bindet man an ein 0,12er Vorfach, während ein 8er Haken an ein Vorfach von 0,20 Millimetern oder stärker gehört. Der Handel bietet auch fertig gebundene Vorfächer* zum Feedern mit der nötigen Länge von 80 bis 100 Zentimetern an. Im Stillwasser empfiehlt sich zunächst eine Vorfachlänge von 80 Zentimetern, im Fluss eine von 50.

Futter und Lockstoffe

Eine Packung Paniermehl und eine kleine Dose Mais, dazu eine Portion Maden, vielleicht Würmer und Caster – das reicht für einen Feeder-Ansitz. Sie können auch fertige Feeder-Mischungen kaufen. Ein Kilo kostet etwa vier Euro und reicht für eine oder zwei Feeder-Sitzungen. Die Fertigfutter enthalten Substanzen, auf die bestimmte Fischarten besonders ansprechen (sollen) und die das Verhalten des Futters verschiedenen Gewässertypen anpassen.

 

Lockfutter
Lockfutter*

Feederfutter selber machen?

Alle Angelruten im Überblick

Auf dieser Website gibt es Übersichten über alle Eigenschaften und Rankings für verschiedene Ruten. In den Artikeln gibt es noch einmal genauere Erklärungen, was wirklich wichtig bei diesen Ruten ist, sowie Empfehlungen und Vergleiche.

Brandungsruten
Pilkruten
Spinnruten
Feederruten
Posenruten
Fliegenruten
Karpfenruten
Dropshotruten
Reiseruten

Natürlich gibt es noch Dutzende weitere Ruten in allen möglichen Variationen und allen Preiskategorien. Das Ziel dieser Seite ist es aber nicht einfach alle einmal gezeigt zu haben. Wir wollen einen Überblick geben über eine Auswahl von Ruten, die jeden Angler für jede Situation wappnen sollten.

Die Rutenwahl

Hochseeangelrute
Hochsee – Angelrute

Die Auswahl der Angelruten ist so riesig, wie die Vielfalt an Fischarten und Gewässertypen. Und für jede Situation gibt es das passende Gerät. Alles muss aufeinander angestimmt sein. Doch worauf muss ich eigentlich achten?

6 wichtige Punkte für die Entscheidung

Wenn du dir eine Rute kaufen möchtest kannst du dich an diesen 6 Punkten entlang hangeln. Später werden diese Punkte in Fleisch und Blut übergehen. Weiter unten im Text findest du auch jeweils eine genauere Erklärung, was diese Ruteneigenschaften ausmacht und was dabei zu beachten ist.

  1. Angeltechnik auswählen: hier entscheidet man sich für eine oder mehrere Angeltechniken, ob Spinnfischen, Grundangeln, Feedern oder sogar Fliegenfischen ist wohl der erste und wichtigste Schritt bei der Rutenwahl. Die Angeltechnik entscheidet zusammen mit dem Zielfisch über die Aktion der Rute. 
  2. Transportmaß: Nicht jeder hat einen Van oder Combi, mit dem sich auch einteilige Ruten von 2,6 m länge oder mehr transportieren lassen. Hier stellt sich die Frage nach der Transportlänge und ob man eine klassische zweigeteilte Rute möchte, oder doch lieber eine Teleskoprute oder gar eine Reiserute.
  3. Zielfisch auswählen: der Zielfisch entscheidet über die Rutenstärke für Forellen darf es ruhig eine leichte und dünne Rute sein, während es für Wels eben eine dicke und vor allem starke Rute braucht.
  4. Das Gewässer: Hier entscheidet sich vor allem die Rutenlänge, hat aber auch wieder einen Einfluss auf die Rutenstärke. Für Kleinstgewässer braucht man keine lange Rute. Für einen großen See oder am Meer braucht man  hingegen in der Regel längere Ruten. Auch muss man hier schon den nächsten Punkt im Kopf haben. Fische ich am reißenden Strom auf Barbe, brauche ich sehr hohe Bleigewichte und somit auch wiegt meine Montage viel.
  5. Das Ködergewicht oder Montagegewicht. Hier entscheidet sich das Wurfgewicht. Das optimale Wurfgewicht der meisten Ruten liegt oft in der Mitte des angegebenen Wurfgewichts.
  6. Ufer oder Boot: Angelt man vom Boot sollten die Ruten immer etwas kürzer sein. 2,4 Meter sind oft das maximale, was man vom Boot aus fischen sollte. Vom Kajak oder Bellyboot sind kurze Rutengriffe sehr wichtig beim Handling. Hier entscheidet sich also die Rutenlänge und die Grifflänge.

Eigenschaften von Angelruten

Alle Eigenschaften einer Rute in Kombination machen sie für einen bestimmten Zielfisch oder ein bestimmtes Gewässer besonders geeignet.

Das Wurfgewicht

Das Wurfgewicht ist das wichtigste Kriterium zur Bestimmung der Rutenstärke. Wie unter den 6 Punkten bereits erwähnt ist bei der Wahl des Wurfgewichts immer darauf zu achten, wie schwer die Köder und Montagen sind, welche man werfen möchte. Meistens ist es so, dass das optimale Wurfgewicht in der Mitte des angegebenen Bereichs liegt.

Aktion, Biegekraft und Rückstellgeschwindigkeit

Tiefsee - Angelruten
Tiefsee – Angelruten

Die Rutenaktion ist bei der Wahl der geeigneten Angelrute absolut entscheidend. Die Aktion der gewählten Rute muss auf den gewählten Zielfisch und die Gegebenheiten abgestimmt sein, sonst minimiert man seine Ergebnisse.

Bei vielen Ruten wird vom Hersteller zumindest die „Rutenstärke“ angegeben, von der Rückschlüsse auf die anderen beiden Eigenschaften möglich sind. Die Rutenstärke geht von UL für Ultraleicht bis hin zu XH für Extra heavy. UL Ruten sind etwas für Barsche und Forellen oder sogar Weißfische, während XXH Ruten dann für tropische Salzwasserräuber sind. Auch eine Jerkrute für Hecht kann eine XH Aktion haben. Dann gibt es noch M was für Medium steht und irgendwo dazwischen liegt.

Zunächst einmal zur Rutenaktion: diese bestimmt wie weit sich unsere Rute unter Belastung biegt dabei gibt es drei Grundtypen:

1. Parabolische Aktion: Die Rute biegt sich unter Belastung bis in den Griff. Solche Ruten sind klassische Salmonidenruten also für Lachs und Forellen. Auch viele Karpfenruten und Posenruten weisen diese Eigenschaft auf.

2. Semi Parabolische Aktion: Die Rute biegt sich unter Belastung bis in die Mitte. Typische Spinnruten haben oft eine Semi Parabolische Aktion oft verbunden mit einer ML Rutenstärke.

3. Spitzenaktion: Solche Ruten biegen sich erst einmal nur in der Spitze natürlich biegen sie sich auch unter sehr starker Belastung auch weiter. Typischer weise werden solche Ruten für die Gummifischangelei auf Zander.

Sehr wichtig ist auch die Rückstellgeschwindigkeit. Diese bestimmt, wie schnell sich die Rute nach einer Belastung zurück in ihre Ausgangsposition biegt. Das ist extrem wichtig bei Fischen, die sehr agil sind und mit vielen Schlägen kämpfen, wie z.B. Salmoniden. Je schneller sich die Rute zurückbiegt desto besser kann sie den nächsten Schlag abdämpfen. Weniger wicht ist das bei Fischen die eher träge sind oder über ihr Gewicht kämpfen, wie der Heilbutt, der sich oft „nur“ wegschwimmt und durch seine enorme Kraft eine konstante Belastung aufbaut. Es gibt fast taper Ruten das sind also Ruten mit hoher Rückstellgeschwindigkeit und Ruten mit einem slow Taper, also langsamer Rückstellgeschwindigkeit. Man kann mit fast Taper Ruten allerdings weiter werfen.

Die Rutenlänge und Gewicht

Die Rutenlänge ist eine der wichtigsten Eigenschaften überhaupt und zwar völlig unabhängig vom Rutentyp.  Die Länge der Rute hängt hauptsächlich von der gewählten Angeltechnik ab.

Generell sind vom Boot eher kurze Ruten zu empfehlen, während vom Ufer längere Ruten wünschenswert sind. Die Rutenlänge hat einen großen Einfluss auf die Wurfweite. Generell sind für das Uferangeln mit Spinnruten Ruten von 2,7-3,3 m zu empfehlen und für das Bootsangeln meist Ruten um die 2 m, wobei es auch hier auf die Uferbeschaffenheit ankommt. Stehst du am Strand eines Baggersees musst du die Rutenlänge anders wählen als wenn du an einem zugewachsenen Fluss stehst. Pilkruten dürfen auch 3 m sein. Ruten zum Ansitzangeln dürfen dagegen deutlich länger sein und 3,6 m sind bei Karpfenruten der Standard. Die Rutenlänge ist auch dafür entscheidend, wie lange ein Vorfach oder eine Montage sein kann.

Das Gewicht einer Rute ist vor allem für das Spinnfischen wichtig, wenn man eine Rute den ganzen Tag in der Hand hält machen 50 g schon einen Unterschied. Deshalb gilt für das Spinnfischen das Rutengewicht als Qualitätskriterium. Leichtere Ruten herzustellen ist auch etwas teurer. Für das Ansitzangeln spielt das Gewicht eigentlich kaum eine Rolle.

Der Griff

Der Rutengriff ist in erster Linie ein Hebel zum werfen und zum drillen. Die Grifflänge spielt insofern eine Rolle, als das jeder selber wissen muss, ob er eher kurze oder lange Rutengriffe mag. Trotzdem kann man festhalten, dass Bootsruten zumindest außerhalb von Big Game eher kurze Griffe haben sollten. Das gilt vor allem auf Kajaks und Belly Booten sonst sind die Griffe nur im Weg. Für den Uferangler darf auch der Griff länger sein, denn der Hebel wird für weitere Würfe gebraucht.

Geschmackssache ist hingegen das Griffmaterial. Es gibt zwei verschiedene Materialien: Kork und EVA. Beide Materialien gibt es in verschiedenen Preiskategorien und bei teuren Ruten wird meist besseres Material verbaut.

Rutenringe

Spitzenring
Spitzenring*

Je mehr Ringe eine Rute hat, desto teurer und hochwertiger wird sie. Die Ringe müssen in einer Linie am Blank angebracht sein. Bei den Rutenringen gibt es verschiedene Einlagen. Billige Ruten haben eventuell überhaupt keine Einlagen und sind aus Metall oder aber sie sind aus Kunststoff. Geflochtene Schnüre schneiden Kerben in diese Materialien, was wiederum die Schnur beschädigt. Moderne Ruten sind aber fast immer mit hochwertigen Rutenringen aus SiC. Auch andere Keramiken und LTS Ringe sind widerstandsfähig.

Tipp: Überprüft eure Ringe regelmäßig die Ringe eurer Rute auf Kerben um Abrissen vorzubeugen. Das macht ihr am besten indem ihr mit etwas Watte über die Ringe fahrt. Bleiben Wattestückchen am Ring hängen, besteht Reparaturbedarf.